Arbeiten trotz Hund: So machen wir das mit dem Alleinsein (Anzeige + Produkttest)

|Info: Dieser Beitrag enthält Werbung aufgrund von PR Samples in Form der Furbo Hundekamera sowie weil Marken zu sehen sind.|

In diesem Beitrag habe ich dir schon erzählt, dass mich Loki während seiner Welpen/Jungehundezeit mit ins Büro begleiten durfte. Nun hat sich das vor einiger Zeit leider geändert,  da mein neuer Arbeitgeber (im Moment) keinen Bürohund akzeptiert. Natürlich hat das nicht nur unseren Tagesablauf komplett verändert. Für Loki ist das auch eine komplett neue Situation, da er für mehrere Stunden alleine sein muss. Ob er diese tägliche Trennung schafft und wie unser Alltag nun aussieht, erfährst du jetzt!

Jobsuche mit Hund

Hund und Job Pin Pinterest

Nachdem ich bei meinem alten Arbeitgeber aufgehört habe, hatte ich das Glück mir eine mehrmonatige Auszeit gönnen zu können. In dieser Zeit sind unter anderem dieses Blog und unser Buch entstanden. Natürlich konnte ich auch ganz viel Zeit mit Loki verbringen. Das war auch gut so, da er damals im Zenit seiner Pubertät stand und besonders viel Arbeit und Geduld gekostet hatte.

Während meiner Jobsuche hatte ich sehr viele Bewerbungsgespräche und ich habe mir bei der Auswahl der nächsten Stelle viel Zeit gelassen. Obwohl es in meiner Branche eigentlich schon einige Firmen gibt, die Bürohunde erlauben, stoß ich damals oft auf ein „Nein“, wenn es um diese Frage ging. Daher war mir besonders wichtig, dass (zumindest) der Rest passt: Eine Stelle, die nicht auf Vollzeit ausgelegt war. Flexible Arbeitszeiten. Eine gute Verkehrsanbindung sowie eine kurze Entfernung zu meinem Wohnort. Genau das passt bei meinem aktuellen Arbeitgeber.

Unser neuer Alltag ohne Hund im Büro

Hund muss alleine zuhause bleiben

Für Loki war die Umstellung natürlich schon krass, denke ich, und mich hat konstant das schlechte Gewissen geplagt. Die ersten sieben Monate bin ich mittags nach Hause gependelt, um mit ihm Gassi zu gehen. Anfangs habe ich mich furchtbar unter Druck gesetzt, da ich ihm nicht mehr die tollen langen Ausflüge bieten konnte. Glücklicherweise haben wir ein tolles Wäldchen in der Nähe gefunden, was nur 10 Autominuten von uns entfernt sind. Statt jeden Mittag so lange Touren ins Umland zu machen, hat sich der Dienstag und Donnerstag als unser Wald-Tag etabliert. Die anderen Tage der Woche gibt es normale Runden in unserem Wohngebiet und wir machen viel Kopfarbeit. Manchmal tricksen wir, mal sucht er seinen Dummy oder apportiert diesen. Ich versuche es im Rahmen meiner Möglichkeiten abwechslungsreich zu gestalten. Dafür gibt es dann am Wochenende umso schönere Touren in die Umgebung. Außerdem möchte ich mit ihm dieses Jahr das Mantrailing ausprobieren.

Seitdem der Sommer angefangen hat, und die Temperaturen draußen sowie im Büro unerträglich wurden, hat sich unser Ablauf noch einmal geändert. Ich stehe nun eine Stunde eher auf und unsere Morgenrunde ist entsprechend früh. Wenn ich gehe ist Loki noch nicht alleine, da Herrchen weiterhin später auf Arbeit geht als ich. Ich versuche meine Mittagspause auf 20 Minuten zu beschränken und kann dann gegen halb drei das Büro wieder verlassen. Zu Hause angekommen geht es dann erst einmal Gassi und wir verbringen den restlichen Tag miteinander.

Unser neuer Ablauf hat gleich mehrere Vorteile: Ich muss nicht mehr pendeln und bis spät abends im Büro sein (und an heißen Tagen dort unterm Dach „braten“). Loki muss außerdem nicht nach unserer Runde wieder alleine bleiben. Wir haben bei unserer Mittagsrunde keinen Zeitdruck mehr und gerade an heißen Tagen müssen wir nicht während der schlimmsten Mittagshitze raus. Und ich habe mehr Zeit für Herzensprojekte, wie diesen Blog 🙂

Update: Seit Ende Juni muss Loki nur noch vier Tage der Woche alleine verbringen, da Herrchen an einem Tag Homeoffice hat!

Always be together: Wir testen die Hundekamera Furbo (Anzeige)

Fotocollage Furbo

Wäre es nicht schön zu wissen, was die Fellnase so alleine treibt, wenn man nicht da ist? Diese Frage habe ich mir vor allem auf Arbeit tatsächlich schon öfters gestellt. Von den Nachbarn weiß ich, dass er alleine sehr ruhig ist. Wenn ich kurz nach halb drei nach Hause komme, schaut er mich meistens verschlafen aus seinem Körbchen an. Aber trotzdem wäre es ja schön zu jeder Zeit nachschauen zu können und zu wissen, dass es ihm gut geht. Gerade, wenn es draußen gewittert und er Angst haben könnte oder an Tagen, wo es ihm nicht ganz so gut geht.

Daher habe ich mich umso mehr gefreut, als ich vor einigen Tagen das Angebot bekommen habe kostenlos die Furbo Hundekamera* zu testen. Diese wurde zusammen mit Hundetrainern und Tierärztin entwickelt. Sie soll Hunden das Alleinsein erleichtern und den Zweibeinern ein wenig Gewissheit darüber verschaffen, wie sich der Vierbeiner während der Trennung verhält. In dem nachfolgenden Video kannst du dir unseren Test anschauen und sehen, wie Loki auf die Kamera reagiert. Denn sie hat eine große Besonderheit: Sie wirft dem Vierbeiner Leckerlis hin, wenn du das möchtest.

Betrieben wird die Kamera über eine gleichnamige App, die es für iOS- oder Android Geräten sowie der Apple-Watch gibt. Die Kopplung zwischen dem Handy und der Kamera erfolgt über das Internet, was bei mir allerdings erst nach einigen Anläufen geklappt hat.

Die HD-Kamera macht einen sehr hochwertigen Eindruck und verfügt dank Weitwinkel-Linse einen 160° Blickwinkel. Außerdem hat sie eine Infrarot LED Nachtsicht, so dass ich Loki sogar im Dunkeln sehen kann (was in der Winterzeit bestimmt praktisch ist). Die fast 1 Kilo schwere Furbo Hundekamera hat einen integrierten Lautsprecher, so dass ich darüber mit Loki sogar reden kann. Ein Bellsensor ist ebenfalls vorhanden, aber das ist bei uns nicht nötig, da Loki nie bellt. Sobald der Hund anfängt zu bellen, kriegt der Besitzer eine entsprechende Pushnachricht und kann nachschauen oder den Hund gegebenenfalls mit der eigenen Stimme beruhigen.

Praktischerweise ist im Lieferumfang auch eine Ration Leckerlis enthalten, nur leider sind die nicht beschriftet. Da Loki ja auf manche Inhaltsstoffe gerne mal mit Durchfall oder Erbrechen reagiert, habe ich beim Testen lieber unsere gewohnten Leckerlis verwendet. Tipp: Loki hat etwas Angst vor dem Geräusch, was die Furbo Kamera kurz vor der Leckerli-Ausgabe macht. Das ist aber unsere eigene Schuld, da wir ihn damit erschreckt haben, als wir ihn im Dunkeln gefilmt hatten um die Nachtsicht auszuprobieren. Gerade bei etwas ängstlichen Hunden sollte man da vorsichtig sein. Man kann aber die Lautstärke des Gerätes auch in den Einstellungen regeln und etwas leiser stellen. Oder, was ebenfalls cool ist, man nimmt seine eigene Stimme auf. Statt einem „oh oh“ kommt jetzt ein „Loki, Achtung!“.

Was mir außerdem gefallen hat war die Option der Bild- und Videoaufnahme. So kann ich Herrchen immer aktuelle Bilder von Loki schicken. Als ich letztens von unterwegs aus Loki über die Hundekamera beobachtet habe, schlief er allerdings nur. Außerdem kann man mit der Kamera recht nah ranzoomen um seinen kleinen Racker immer im Blick zu haben.

Unseren ersten Eindruck von der Furbo Hundekamera kannst du in dem nachfolgenden Unboxing-Video sehen:

Furbo Leckerlis und schwarzer Labrador

Lohnt sich die Furbo Hundekamera?

Labrador Loki mit Hundekamera Furbo

Es ist schon ein echt cooles Gerät und es hat Spaß gemacht Loki von unterwegs aus zu beobachten. Das Leckerli-Feature habe ich aber eher verwendet, als ich da war, da er ja etwas Angst davor hat. Ich denke für Hundebesitzer, die sich Gedanken machen, dass der Hund etwas anstellen oder bellen könnte, wäre diese Kamera schon etwas. Natürlich ersetzt die Kamera nicht das Training, sollte dein Hund bereits Trennungsangst zeigen.

Du möchtest auch das schicke Teil auch testen?

Die Furbo Hundekamera kannst du aktuell für 259 Euro auf der Furbo Website kaufen. Nutze auf jeden Fall meinen Gutscheincode, mit diesem kannst du nämlich 90 Euro beim Kauf deiner Hundekamera sparen. Der Promo Code ist bis zum 1.10.2018 gültig und lautet:

 Lokiderlabrador169

Löse ihn einfach am Ende des Bestellvorgangs ein. Psst: Die Furbo Hundekamera gibt es übrigens auch auf Amazon und am Amazon Prime Day (voraussichtlich der 16.7.) wird es den Furbo als „Deal of the Day“ sogar nur für 139 Euro geben.

Vielen Dank an Furbo, dass wir die Kamera testen durften!

*Disclaimer: Das Produkt wurde mir zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt. Die hier dargestellte Meinung ist allerdings meine eigene. 

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