Man bekommt den Hund, den man braucht – und was haben wir für einen bekommen?

Labrador Welpe spielt mit Beagle

Anlässlich einer heftigen allergischen Reaktion, die sie beinahe das Leben gekostet hat, hat Eva vom Hundeblog „Undercover Labrador“ vor einigen Wochen eine interessante Blogparade gestartet. Thema dieser ist der Spruch „Man bekommt den Hund, den man braucht“ und alle sind dazu eingeladen sich Gedanken darüber zu machen, welche Art Hund ihr Vierbeiner ist. Für Eva ist klar, dass ihr Husky Kylar ein „Verlasshund“ ist, denn auf ihn kann sie sich immer verlassen.

Gerne nehmen wir an dieser Blogparade teil und haben uns gefragt: Was für ein Hund ist denn Loki für uns?

Loki ist unser Spinnerhund

 

Loki im Schnee

Als ich das erste Mal von Eva’s Blogparade auf Instagram las fragte ich sie gleich, ob es so etwas wie einen „Spinnerhund“ gibt. Denn genau das ist Loki für uns. Ein Spinner durch und durch, weshalb sein Name so gut zu ihm passt. Denn der Name Loki ist angelehnt an den nordischen Gott des Schabernacks, ein Trickser, der zugleich auch ein Blutsbruder des Gottes Odins ist.

So „spinnt“ unser Hund

Schon als Welpe war Loki ein kleiner Spinner. In seiner ersten Woche bei uns, biss er mich vor Aufregung in die Nase als er eine Nachbarin gesehen hatte. Mittlerweile kann ich darüber lachen, aber die spitzen Welpenzähnchen taten schon ziemlich weh. Nach und nach lernten wir seinen Charakter kennen und er blieb seinen Spinnereien treu.

Herr Labrador ist immer noch recht aufgeregt und dreht sehr schnell auf. Die bei Welpenbesitzern berühmten fünf Minuten hat Loki auch in seine Junghundezeit mit übernommen. Zuhause sind diese „Ausfälle“ zwar besser geworden, aber draußen kommt es immer noch vor, dass er wie ein Beserker ohne Vorwarnung los sprintet. Er legt die Ohren an, die Augen sind weit aufgerissen und beim Rennen klemmt er den Schwanz ein. Das sieht etwa so aus:

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Viele sehen das als pure Lebensfreude, aber wenn man selber am Ende der Schleppleine hängt, kann das schon nervig sein. Vor allem, wenn es Montagmorgen ist und man gerade versucht seine Hinterlassenschaften wegzumachen. Noch schlimmer ist eigentlich nur, wenn der Hund nach seinem Geschäft zu scharren anfängt und seinen Kot an dein Bein tritt. Ja, auch das habe ich schon erlebt.

Unterwäschedieb und Exhibitionist

Seit kurzem hat es sich Loki zum Hobby gemacht frühs meine Unterwäsche vom Wäscheständer zu klauen. Das passiert ausschließlich, wenn ich mich am Morgen im Bad fertig mache und er in dieser Zeit alleine ist. Dann wird meine Unterwäsche stolz in sein Körbchen getragen oder irgendwo anders liegen gelassen. Herrchen’s Sachen sind vor ihm zwar auch nicht sicher, aber Damenunterwäsche ist ihm immer noch am liebsten.

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Wie viele andere Rüden macht auch Loki gerne „Trockenübungen“ an seinem Körbchen. Unsere Körperteile bleiben Gott sei Dank verschont, aber sein Körbchen muss jeden Tag (mehrfach) daran glauben. Manchmal beißt er auch inbrünstig rein und holt die Füllung raus. Ich kann gar nicht zählen, wie oft ich die Dinger schon nähen musste. Doch nur rammeln reicht Herrn Labrador nicht, nein, er muss es vor Publikum machen. Daher rammelt er sein Körbchen am liebsten auf dem Balkon oder direkt vor uns. Diese „Performance“ hat auch im Büro schon immer für den ein oder anderen Lacher gesorgt.

Haben wir einen Spinnerhund verdient?

Herrchen verneint diese Frage zwar, aber ich denke, dass er super zu uns passt. Will heißen mit einem Spinnerhund wie Loki hat man immer was zu lachen und es wird nie langweilig.

Und jetzt wollen wir von dir wissen: Wie würdest Du Deinen Hund beschreiben?

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