So gewöhnst Du Deinen Welpen an das Autofahren

Labrador Welpe Loki Auto

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Idealerweise lernt Dein Welpen bereits beim Züchter das Autofahren. In der Gegenwart von der Mutti und den Wurfgeschwister ist die erste Fahrt in dem brummenden Ungetüm nämlich erträglicher. Leider war dies bei Loki nicht der Fall, so dass er seine allererste Autofahrt direkt an seinem Abholtag hinter sich bringen musste. Wie wir uns darauf vorbereitet haben, und wie Du Deinen Welpen das Autofahren schmackhafter machen kannst, erfährst du jetzt!

Das allererste Mal Autofahren

Labrador Welpe Fußraum
Die erste Autofahrt war für uns alle sehr nervenaufreibend. Wir konnten Loki erst abends abholen und die Züchterin hatte sein Abendbrot absichtlich ausfallen lassen damit er nicht reisekrank wurde. Nach der Abholung ließen wir es erst einmal langsam angehen. Der Kleine saß auf meinem Schoss als der Motor angestellt wurde. Das fand er schon sehr beängstigend und die ersten Meter gingen für ihn gar nicht. Er hat ganz schön gejammert und gebellt, was eigentlich total verständlich ist. Nach einer kurzen Verschnaufpause hieß es Augen zu und durch. Die erste von zwei Stunden Fahrtzeit hat er durchgängig gejammert. Ich war ganz schön überfordert, schließlich will man den Hund ja beruhigen aber nicht gleichzeitig in seiner Angst bestärken. Ich habe ihm dann einfach meinen Arm zur Beruhigung hingehalten, an den er sich kuscheln konnte. Viel Körperkontakt schien offenbar zu helfen, genau wie seine Welpendecke, die nach der Mama roch. Irgendwann schlief unser Labrador dann ein und den Rest der Fahrt durch.
Unsere Züchterin hat uns übrigens empfohlen Loki bei seiner ersten Fahrt im Fußraum auf der Beifahrerseite zu transportieren. Dadurch würde er nicht aus den Fenster sehen können und eventuell reisekrank werden. In der Tat hat er nicht gebrochen aber dazu muss ich sagen, dass er sich glücklicherweise bisher noch nie im Auto übergeben hat. Der Transport im Fußraum ist meiner Meinung nach auf jeden Fall nicht sicher und sollte – wenn überhaupt – nur eine Ausnahme sein.

Sicherheit im Auto

Die Sicherheit aller Autoinsassen (inklusive des Welpens) sollte für Dich nämlich an erster Stelle stehen. Damit der Welpe bei einem Unfall nicht unfreiwillig zu einem Wurfgeschoss wird, sollte er ordnungsgemäß transportiert werden. Eine Hundebox* auf der Rückbank wäre dafür ideal. Ob aus Metall oder Stoff ist da eher Geschmackssache. Sie sollte weder zu groß noch zu klein sein. Da insbesondere die erste Autofahrt für einen Welpen sehr aufregend sein kann, legst Du am besten noch ein Handtuch o.ä. rein. Falls es doch mal zu einem Pippi-Unfall kommt oder sich Dein Welpe übergeben muss, bleibt zumindest die Box halbwegs sauber.
Später kannst Du dann auch über eine Autoschutzdecke* für Deine Sitze nachdenken. Dies ist besonders empfehlenswert, wenn der Hund auf der Rückbank mitfahren soll. Natürlich sollte er angeschnallt sein, sonst wird es laut Bußgeldkatalog schnell teuer. Dafür kannst Du entweder ein spezielles Autogeschirr kaufen oder deinen Hund mit einem entsprechenden Hundegurt sichern. Dieser wird an einem passenden, gut gepolsterten Geschirr geschnallt.

Unsere Lösung: Hundebox, Leberwurst & viel Geduld

Für Loki (und mich) war in der Anfangszeit jede Autofahrt furchtbar anstrengend. Jedes Mal bellte und jammerte er sich bei jeder Fahrt die Seele aus dem Leib. Er hechelte so sehr aus Stress, dass ich Angst bekam er würde noch einen Herzinfarkt kriegen. Glücklicherweise waren wir zu dieser Zeit in der Welpenschule und unsere Hundetrainerin konnte uns gut weiterhelfen.
Nach Feierabend und am Wochenende übte ich mit ihm das Autofahren und steigerte langsam meine Strecke. Anfangs setzen wir uns nur ins Auto. Irgendwann habe ich dann den Motor angelassen. Ein weiteres Mal sind wir ein paar Meter angefahren, dann einmal um den Block und nach einiger Zeit war eine fünf minütige Fahrt zum Park möglich. Geduld hat sich hierbei echt bezahlt gemacht. Allerdings war ich ziemlich ratlos, wie ich ihn transportieren sollte.
Nach diversen Fehlkäufen fuhr Loki letztendlich in einer Metallbox* mit, die er auch von Zuhause kannte. Diese konnte man mit Gurten auf der Rückbank festmachen, so dass er sicher transportiert werden konnte. So konnte der Kleine alles sehen und wir konnten ihn einfach belohnen. Dafür haben wir anfangs Leberwurst aus der Tube benutzt. Es gibt übrigens Schlecktuben, die Du selber befüllen kannst*. Das Schlecken beruhigt den Hund und er frisst die Leberwurst nicht ganz so schnell auf. Diese Lösung funktionierte für uns prima, wenn einer von uns mit hinten saß. Irgendwann haben wir ihn dann daran gewöhnt hinten alleine zu fahren. Das war noch einmal hart. Gejammer und Gebelle wurden von mir ignoriert und Momente der Ruhe belohnt.

Vom Angsthund zum routinierten Autohund

Kofferraum Hundebett
Irgendwann hat es dann „Klick“ bei ihm gemacht. Das liegt vielleicht auch an der „neuen“ Art und Weise, wie wir ihn transportieren. Seitdem er für seine Box zu klein wurde (etwa mit sechs Monaten) fährt er im Kofferraum mit. Denn eine größere Box bekommen wir nicht in unserer Auto. Damit er bequem rausschauen kann und Platz hat, haben wir die Hutablage entfernt. Ein Hundegitter* sorgt dafür, dass er beim Bremsen nicht nach vorne fliegen kann. Und damit der Herr es bequem hat, hat er ein extra Körbchen bekommen. Damit dieses nicht verrutscht haben wir noch eine rutschfeste Decke darunter gelegt. Mittlerweile fährt er sogar gerne Auto und scheint immer gespannt zu sein, wo es als nächstes hingeht.
Wie war das bei Dir? Hat dein Hund (anfangs) Probleme mit dem Autofahren (gehabt)?
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