Hilfe, mein Hund hat eine allergische Reaktion

Kurz vor unserem Umzug hatte Loki eine ziemlich heftige allergische Reaktion. Dies fiel uns allerdings erst Stunden später auf. Was diese heftige Reaktion ausgelöst hat wissen wir nicht mit Sicherheit. Aber Loki hatte an jenem Tag auf unserer Mittagsrunde draußen etwas gefunden und gefressen.

Wenn der Hund alles frisst was er findet

Es sah aus wie eine Mandarine mit Schale. Und er hatte sie schneller runtergeschluckt als ich „Pfui“ sagen konnte. Das passiert uns mit unserem wandelnden Müllschlucker leider öfters. Wir haben uns zwar auf Youtube schlau gemacht und schon mit dem Anti-Gift-Köder-Training angefangen. Das klappt in der Theorie und Zuhause sehr gut. Aber draußen ist es echt schwer. Sobald der Staubsauger auf vier Beinen etwas halbwegs essbares gesichtet hat, zieht er wie blöde hin und versucht es zu fressen. Meistens alte Bananenschalen oder ganz selten – super eklig! – Tierkardarver. Deshalb versuche ich auf Gassigängen immer schon vorausschauend den Boden nach Essbaren abzusuchen. Die Lösung ist das natürlich nicht.

Mehrfaches Erbrechen und Durchfall

Die erste Veränderung fiel uns am frühen Abend auf. Loki hatte neben der Nase eine Art Pickelchen oder Pustel. Etwas größer als eine Stecknadel aber klein genug um sie zu übersehen. Auf der Abendrunde trafen wir dann einen anderen Hund. Nach dieser Begegnung ging es dann los: Loki musste sich mehrfach übergeben und hatte schlimmen Durchfall. Da kam gleich unsere Giardien-Angst wieder hoch. Zuhause angekommen merkten wir, dass er wieder nach draußen wollte. Geschafft hatten wir es leider nicht rechtzeitig und so übergab er sich gleich im Fahrstuhl. Danach wollte er nur noch schlafen. Kurz bevor wir zu Bett gingen merkten wir, dass sein Pickelchen viel größer geworden ist und es sich etwas ausgebreitet hatte. Wir nahmen uns vor gleich am nächsten Morgen zum Tierarzt zu fahren. An eine Allergie dachten wir noch nicht.

Schwellungen im Gesicht, die schnell größer wurden

Mitten in der Nacht weckte uns Loki, der keinen Schlaf mehr fand. Seine Nase war inzwischen richtig dick und ich hatte Angst, dass er Probleme mit dem Atmen kriegt. Wir sind dann zur Notfall-Aufnahme in die Tierklinik gefahren, wo sie versucht haben ihm eine Art Antihistaminika zu spritzen. Insgesamt hat das zwei Stunden gedauert, da sich der Herr aus Leibeskräften gewehrt hatte. Schon kurze Zeit später wurde sein Gesicht wieder besser. Doch schon nach der Morgenrunde ging es wieder los. Dieses Mal schwollen seine Augen zu. Bei unserer eigentlichen Tierärztin kam er dann an den Tropf, was er richtig blöd fand. Erst Stunden später ging es ihm wieder besser und wir waren unendlich erleichtert.

Und nun wollen wir von dir wissen: Hatte Dein Hund schon einmal eine allergische Reaktion?

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