So findest Du Den richtigen Züchter

Labrador Welpe Loki Schwarz

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Juhu, es ist endlich soweit! Der/die „Mitbewohner“ ist/sind endlich überzeugt und es soll schon bald ein kleiner Welpe bei euch einziehen. Nachdem sich die erste Anfangseuphorie gelegt hat, solltest Du dich schnellstmöglich auf die Suche nach dem richtigen Züchter machen. Wir haben Dir schon einmal ein paar Tipps zum Welpenkauf zusammengestellt!

Recherchiere auf Verbandsseiten

Wenn Du keinen Hund aus dem Tierheim adoptieren willst, musst Du Dich auf die Suche nach einem passenden und seriösen Züchter machen. Von Käufen auf Ebay & co (oder gar von Parkplätzen) raten wir ab, denn so unterstützt Du nur den grausamen Welpenhandel.  Auch, wenn die Hunde dort sehr preisgünstig angeboten werden zahlt man letztlich drauf, da die Welpen oftmals krank sind.
Daher solltest Du Dich lieber auf den wichtigsten Verbandsseiten zur jeweiligen Rasse umschauen. Beim Labrador Retriever wären das insbesondere der  VDH und DRC. Gerade bei Letzterem gibt es eine stets aktualisierte Liste mit Züchtern, die demnächst einen oder mehrere Würfe erwarten. Zudem kannst Du Dir hier oftmals Dokumente zu den Elterntieren vorab ansehen. Diese enthalten wichtige Information wie beispielsweise die Untersuchungsergebnisse zu Krankheiten wie HD und ED. So kannst Du sichergehen, dass die Eltern Deines zukünftigen Welpen weitgehend gesund sind.

Arbeits- oder Showlinie?

Am besten hast Du Dir bereits Gedanken gemacht inwiefern das Geschlecht, die Zuchtlinie oder Fellfarbe Deines zukünftigen Welpen für Dich relevant sind. Besonders bei der Auswahl der Zuchtlinie solltest Du Dir im Klaren darüber sein, welche am besten zu Deinem Lifestyle passt.
Beim Labrador Retriever werden zwei Zuchtlinien unterschieden – die Arbeitslinie und die Showlinie. Bei der Arbeitslinie sind die Tiere schlanker gebaut und wollen besonders viel beschäftigt werden. Labradore aus der Showlinie sehen dagegen etwas stämmiger und kleiner aus und man sagt ihnen ein etwas ruhigeres Gemüt zu.
Fun Fact: Bei Loki handelt es sich um einen Mix aus beiden Zuchtlinien. Schon in der Welpenspielgruppe sah er deshalb kleiner aus als andere Labbis.

Erster Eindruck – virtuell und vor Ort

 

Labrador Welpen Wurfkiste

Nun hast Du Dir (im besten Fall mehrere) Züchter herausgesucht und Dich auch schon auf ihren Webseiten umgeschaut. Der erste (virtuelle) Eindruck ist positiv doch entscheidend ist es, wie es vor Ort ausschaut. Deshalb solltest Du unbedingt einen Termin für ein erstes Kennenlernen anfragen. So kannst Du dir ein Bild von dem Muttertier machen und Fragen stellen.
Dabei solltest Du auf folgende Punkte achten:

  • Wo ist der Wurf untergebracht? Integriert im Familienhaus oder abgeschottet in einem Zwinger?
  • Wurden oder werden die Welpen an Alltagsgeräusche gewöhnt? Haben sie vielleicht schon eine erste Autofahrt unternommen?
  • Welchen Eindruck macht das Muttertier? Ist sie aggressiv oder entspannt?
  • Hast Du den Eindruck, dass das Muttertier einen Wurf nach dem anderen „produzieren“ muss?
  • Beantwortet der Züchter bereitwillig alle deine Fragen?
  • Stellt der Züchter Dir Fragen (gutes Zeichen)? Beispielsweise wie der Welpe bei dir untergebracht sein wird, oder wie Du Alltag und Hund unter einen Hut bringen kannst.

Es kann natürlich sein, dass der Züchter Deiner Wahl nicht gleich einen Wurf angekündigt hat und Du etwas auf Deinen Welpen warten musst. Vertraue aber auf Dein Bauchgefühl und nimm lieber etwas Wartezeit in Kauf. So hast Du auch genügend Zeit die Ankunft Deines neuen Schützlings ordentlich vorzubereiten.
Übrigens: Laut DRC liegt der Preis für einen Welpen durchschnittlich bei 1300 Euro liegen (Stand November 2015).

Energieniveau

Es ist endlich soweit: Der Wurf wurde geboren! Die Vorfreude ist riesig und idealerweise konntest Du Dir die kleinen Racker bereits anschauen. Dabei ist Dir vielleicht aufgefallen, wie unterschiedlich die Charaktere der Welpen sind. Einige sind ganz mutig und immer ganz vorne mit dabei, während andere sich den Trubel eher zurückhaltend aus der Ferne anschauen.
Auch das sogenannte Energieniveau kann bei Welpen unterschiedlich sein und sollte bei der Wahl Deines Welpen unbedingt berücksichtigt werden. Ein Welpe, der ständig toben und rennen will und auch nach stundenlanger Beschäftigung nicht kaputt zu kriegen ist, kann je nach Menschentyp sehr anstrengend sein. Das unterschätzen viele. Aber es gibt auch eher ruhigere Vertreter, die schon nach „20 Minuten auf dem Hundeplatz“ müde sind.
Deshalb solltest Du Dir vorher genau im Klaren darüber sein, ob du Die individuellen Bedürfnisse Deines Welpen Tag für Tag erfüllen willst und kannst. Durch den ein oder anderen Besuch des Wurfes kannst Du Dir aber schon ein erstes Bild vom Gemüt und der Energie Deines neuen Familienmitgliedes machen.
Loki hielt sich bei seinen Wurfgeschwistern übrigens meistens im Hintergrund auf und war eher unterwürfig. Getrennt von ihnen machte er einen sehr neugierigen und anhänglichen Eindruck. Dieser bestätigt sich bis heute.

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